Braubach


Braubach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

Bekannt ist die Stadt Braubach heute vor allem wegen ihres Wahrzeichens, der berühmten Marksburg.

Aber auch ein Besuch der alten Innenstadt lohnt sich. Hier findet man viele enge Gassen mit malerischen, alten Fachwerkhäusern mit interessanten Hausinschriften aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.

Seine wirtschaftliche Kraft verdankte Braubach nicht dem Wein, sondern besonders dem Bergbau, der hier schon seit vorchristlicher Zeit betrieben wird. Besonders die Bleihütte schaffte früher viele Arbeitsplätze. Seit dem 19. Jahrhundert wurde auch der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

 

Geschichte

•  Wie Funde bewiesen haben, lebten schon in der Bronzezeit um 1800 v. Chr. Menschen auf dem Gebiet des heutigen Braubach.

•  ca. 400 bis 100 v. Chr. besiedelten Kelten den Marksburgberg bei Braubach in der La-Téne-Zeit.

•  691/92 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Damals schenkte der Merowinger Helmgar der Bonner Basilika St. Cassius und Florentius (heute Münsterkirche), einen Weingarten mit Hof im Dorf Braubach, um sein Seelenheil zu fördern. In dieser Urkunde wird der rechtsrheinische Weinbau ebenfalls erstmals erwähnt.

•  1135 Ein Graf von Grüningen schenkt die Hälfte des Ortes Braubach dem Mainzer Erzbischof Gerhard von Eppstein.

•  Vermutlich entwickelte sich der Ort Anfang des 13. Jahrhunderts zu einer stadtähnlichen Siedlung.

•  Am 1. Dezember 1276 verlieh König Rudolf von Habsburg Braubach die Stadtrechte und das Recht, sich Freistadt zu nennen. Die Stadt ist im Besitz des Mainzer Erzbischofs Gottfried von Eppstein. Die Eppsteiner besaßen Burg und Stadt als kurpfälzisches Lehen.

•  1283 werden die Grafen von Katzenelnbogen mit Eberhard I. Landesherren,

•  1479 werden die Landgrafen von Hessen Landesherren.

•  1527 wird unter den hessischen Landesherren die Reformation eingeführt.

•  1568 bis 1571 wird von Philipp II. von Hessen-Rheinfels das Schloss Philippsburg gebaut und als Residenz genutzt. Der Patron der Burgkapelle ist der Evangelist Markus. Durch ihn erhielt die oberhalb auf dem Berg liegende Marksburg ihren Namen.

•  1803 gelangt Braubach zum Herzogtum Nassau.

•  1866 wir Braubach preußisch.

•  1899 verkauft Preußen die Marksburg für 1000 Reichsmark an die 'Deutsche Burgenvereinigung'.

 

Sehenswertes

Marksburg

Auf einem Schieferfelsen in 150m Höhe blickt die Marksburg mäjestätisch auf ihre Untertanen herab.

Die Marksburg ist das Wahrzeichen der Stadt Braubach und eine der am meisten besuchten Burgen am Rhein.

Nie wurde sie umkämpft oder belagert und wurde so zur einzigen Höhenburg am Rhein, die niemals durch Feinde zerstört wurde. Sie ist somit die am besten erhaltene Burg am Rhein und dazu eine der meistbesuchten. (mehr...)


Philippsburg

Da das Leben auf Burgen wie der Marksburg Ende des 16. Jahrhunderts nicht mehr die Ansprüchen an Wohnkomfort befriedigen konnte, ließ Landgraf Phillip II. in Braubach 1568 bis1577 die Philippsburg errichten. 1571 bis zu seinem Tode im Jahre 1584 residierte er hier. Danach war die Philippsburg Witwensitz seiner Gemahlin Anna Elisabethe, die als treue evangelische Fürstin verehrt wurde und hier 1602 verstarb.

Da Philipp II. keine Kinder hatte, fiel das Amt Braubach nach dem Tode Anna Elisabethes den drei anderen hessischen Linien Hessen-Kassel, Hessen-Marburg und Hessen-Darmstadt zu.

Ab 1643 gelangte sie in den Besitz Johanns des Streitbaren von Hessen-Eppstein-Braubach, der hier glanzvollen hof hielt..

1804 wird sie umgebaut und als Amtsgericht genutzt. Seit 1997 gehört die Philippsburg der Deutschen Burgenvereinigung und beheimatet seit 1999 das Europäische Burgeninstitut.

Seit 1823 befindet sich die Philippsburg im Privatbesitz.

Leider wurden für den Bau der Eisenbahnstrecke im 19. Jahrhundert Teile der Burg abgerissen. Dennoch ist die historische Bauanlage ist für die Kulturgeschichte des Mittelrheins von hohem kunstgeschichtlichem Wert.


St. Barbarakirche, ev. Gemeindehaus

Der Kirchturm ist gleichzeitig Bestandteil der teilweise erhaltenen Stadtbefestigung. Eingebaute Sitzbänke und Kamine lassen darauf schließen, dass er einst bewohnt war. Die Kirche dient heute als evangelisches Gemeindezentrum.

•  1276 wird sie im frühgotischen Stil unmittelbar an der Stadtmauer errichtet., deren Nordwesteckturm zum Kirchturm ausgebaut wurde. Sie ist der heiligen Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute, geweiht.

•  1527 nach Einführung der Reformation Übergang in den Besitz der evangelischen Gemeinde.

•  1901 nach dem Bau der größeren hochwassersicheren Markuskirche Umwandlung zum Gemeindehaus.

•  1967-1970 erfolgen Ausbau und Restaurierung des gesamten Gebäudes.


St. Martinskirche

Die Martinskapelle liegt etwas rheinaufwärts unterhalb der Marksburg und wurde um das Jahr 1000 gebaut.

Im Inneren befinden sich Malereien und Schnitzarbeiten aus dem 16. Jahrhundert.

Von dem zugehörigen Friedhof aus hat man einen schönen Blick über den Rhein.


Obertor

Das Obertor war Bestandteil der Stadtmauer und sicherte die Handelsstraße nach Wiesbaden.
Tourist-Information
Rathausstr. 8
56338 Braubach

Fon: 02627-976001
Fax: 02627-976005

Email: StadtBraubach@t-online.de

Öffnungszeiten:
Von Ostern bis Mitte Oktober:
Mo-Do: 9.30h-12.00h und 13.30h-18.00h
Freitag: 9.30h-12.00h und 13.30h-17.00h

Von Mitte Oktober bis Ostern:
Mo - Do: 9.30h-12.00h und 13.30h-17.00h
Freitag: 9.30h-12.00h und 13.30h-16.30h

 

Bilder

 


Braubach, Obertor
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Braubach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Braubach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Braubach
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Braubach
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Braubach
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Braubach
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Braubach
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Braubach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Braubach
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Braubach
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Braubach, Philippsburg
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Braubach
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Der Rhein bei Braubach
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Braubach mit Marksburg
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Braubach
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Braubach, Barbarakirche
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