Die Kreuzbergkirche

Nachdem im Jahre 1627 die alte Kreuzkirche zerstört war, liess Erzbischof und Kurfürst Ferdinand (1612-1650) "in schönerer Lage" die heutige Kirche auf dem Kreuzberg errichten. Sie wurde 1628 zur Verehrung des Leidens Christi und der schmerzreichen Mutter geweiht.

Kurfürsten Clemens August ließ die in die Jahre gekommene Kirche restaurieren und erweiterte sie um die 'Heilige Stiege' und ein heiliges Grab (unter der Stiege). Architekt war Johann Balthasar Neumann. Von 1746-1756 wurde die Treppe mit ihren 28 Stufen erbaut. Als Leitbild diente die "Scala Sancta", die Treppe im Palast des Pilatus, auf der Christus geschritten ist. Die Stufen, auf denen Christus gestürzt sein soll, sind mit einem kleinen goldenen Kreuz gekennzeichnet. Auf dem Balkon des Gebäudes stehen die Statuen von Jesus, Pilatus und einem Kriegsknecht.

Von 1992-1998 wurden die Malereien originalgetreu restauriert. Das alte Pfeifenwerk der Orgel wurde durch ein Neues ersetzt.

Mehrere Wallfahrtswege führen an alten Bildstöcken, Sieben-Schmerzen-Stationen (1864) und Sieben Fußfällen (1964) vorbei den Weg hinauf. Alle Wege vereinigen sich vor der Fassade der Heiligen Stiege.

Der Kreuzberg bietet dem Besucher ausserdem einen herrlichen Ausblick auf das Rheintal, nach Bonn, Köln, Siegburg, in die Voreifel und das Siebengebirge.

 


Die Kreuzbergkirche
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Die heilige Stiege

Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Blick vom Kreuzberg auf die Silhouette Kölns
mit dem Kölner Dom etwa in der Mitte
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 

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