Bad Salzig

Der Rolandsbogen

Bad Salzig bietet einen schönen Ausblick auf den Rhein und die am anderen Flußufer gelegenen Burgen Sterrenberg und Liebenstein, die als 'Die Feindlichen Brüder' im Volksmund bekannt sind. Die Stadt erhielt ihren Namen wegen des Salzbornbaches, der hier fließt.

"Karlsbad am Rhein" nannte man im letzten Jahrhundert Bad Salzig wegen der beiden Heilwasser-Quellen. Das aus einer Tiefe von 280 m emporsprudelnde Wasser der Barbaraquelle eignet sich für Trinkkuren und als Tafelwasser. Die ergiebigere Leonorenquelle spendet Wasser, das aus 446 m Tiefe kommt. Dieses Wasser wird neben Trinkkuren auch für Badekuren verwandt. In seiner Zusammensetzung ist es dem Karlsbader Mühlbrunnen sehr ähnlich.

Das Heilwasser hilft insbesondere bei Magen-, Darm-, Leber-, Gallen- und Stoffwechselkrankheiten. Bei unterschiedlichen Anwendungen wie Trinkkuren, Inhalationen, Thermalbädern, subaqualen Darmbädern, Terrainkuren, Heilgymnastiken, Fangopackungen, unterschiedlichen Massagen und mehr können Kranke hier Linderung oder Heilung ihrer Beschwerden finden.

Das historische Bäderhaus mit Sauna und dem mit Heilwasser gespeisten Thermalbad steht allen Erholungssuchenden offen. Ebenso der großzügig angelegte Kurpark mit dem schönen alten Baumbestand.

Wer das Wasser der Leonorenquelle einmal probieren möchte kann einen Schluck aus dem frei zugänglichen 'Börnchen' nehmen.

Das milde Klima von 18° im Jahresdurchschnitt macht den Ort nicht nur zu einem idealen Kurort. Auch die Landwirte wissen zu schätzen, dass sich hier der Obstanbau besonders lohnt. In den vielen Obstgärten werden neben Aprikosen und Pfirsichen insbesondere Kirschen angebaut. Bad Salziger Kirschen sind wegen ihres guten Geschmacks bis weit über Deutschland bekannt. Zur Zeit der Kirschblüte verwandelt sich die Landschaft in ein herrliches Blütenmeer.

 

Geschichte

•  Mindestens schon seit dem 2. Jahrhundert ist die Region des heutigen Bad Salzig besiedelt.

•  Zur Zeit der Römer lag Salzig an der römischen Heerstraße von Mainz nach Trier.

•  Nach dem Abzug der Römer beherrschten die Franken das Gebiet.

•  922 wird Bad Salzig erstmals urkundlich erwähnt. Damals schenkte König Konrad I. die St. Martinskapelle in Boppard und einen Wald bei 'Salzachu' an das St. Ursula Kloster in Köln. Der Kölner Erzbischof Herrmann bestätigte dies in einer Urkunde.

•  1312 verpfändet Kaiser Heinrich VII. Oberwesel und Bad Salzig an seinen Bruder Balduin von Luxemburg, den Erzbischof und Kurfürsten von Trier.

•  1720 ergab eine Zählung, dass es in Salzig 466.000 Weinstöcke gibt.

•  1794 wird Bad Salzig von Franzosen besetzt.

•  1815 wird Bad Salzig preußisch.

•  1902 und 1905 ließ Theodor Hoffmann durch Bohrungen zwei Quellen erschließen. Die Quellen mit Namen 'Barbara' und 'Leonore' fördern kohlensäurehaltiges, alkalisch-muratisches, glaubersalzhaltiges Wasser aus 280 bzw. 446m Tiefe.

•  Seit 1925 darf sich der Ort 'Bad' Salzig nennen.

 

Sehenswertes

katholische Pfarrkirche

Im Inneren der im 13. Jahrhundert erbauten Kirche befindet sich eine Statue des heiligen Ägidius, dem Patron der Pfarrei aus dem 14. Jahrhundert.

 

 

Tourist Information
Marktplatz - (Altes Rathaus)
56154 Boppard
Tel. 06742 - 3888
Fax 06742 - 81402
Email: tourist@boppard.de

Öffnungszeiten:
Mai - September
Mo - Fr 08.00 - 18.00 Uhr
Sa 09.00 - 13.00 Uhr
Oktober - April
Mo - Fr. 08.00 - 16.00 Uhr

 

Bilder


Ausblick auf den Rhein und die Burgen
Sterrenberg (links) und Liebenstein
oberhalb von Bad Salzig
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 

Veranstaltungen





 

 

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