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Burg Katz
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

Auf einem Felssporn hoch über St. Goarshausen erhebt sich die Burg Katz, einst Burg Neu-Katzenelnbogen genannt, ganz in der Nähe des berühmten Loreley-Felsen.

Die Grafen von Katzenelnbogen besaßen auf der linken Rheinseite bereits die Burg Rheinfels. Sie fürchteten aber mögliche Attacken von der rhechtsrheinisch gelegenen Thurnburg (Burg Maus). Deshalb beschlossen sie, auf der rechten Seite ebenfalls einen Stützpunkt zu errichten und auch die Stadt St. Goarshausen zu schützen. So entstand die Burg 'Neu-Katzenelnbogen', die man bis heute kurz als 'Burg Katz' bezeichnet.

Die kleinere Thurnburg bezeichneten die Herren der Burg Katz spöttisch als 'Burg Maus', was sich bis heute erhalten hat.

Später ging die Anlage in den Besitz der Grafen von Hessen über und wurde weiter ausgebaut und befestigt. Der Bergfried wurde ausgebaut und erreichte mit Helm eine Höhe von 60 m. So hatte man Blickkontakt zu der ebenfalls in hessischem Besitz befindlichen Burg Reichenberg.

 

Geschichte

•  1371 begann Graf wilhelm II. von Katzenelnbogen mit dem Bau der Burg 'Neu-Katzenelnbogen', die man 'Burg Katz' nannte. Die Anlage wurde stark befestigt und sollte als Wehr- und Militärstützpunkt dienen. Der Aufbau dauerte vermutlich 20 Jahre.

•  1395 läßt Graf Johann von Katzenelnbogen die Burg Katz weiter ausbauen. Sie soll nun auch als Trutzburg gegen das angrenzende kurtrierische Gebiet und als Zollburg dienen.

•  1479 starb das Geschlecht der ehemals mächtigen Grafen von Katzenelnbogen aus. Erben der Burg Katz werden die Landgrafen von Hessen. Diese erweiterten den Bau und besaßen nun gemeinsam mit den Burgen Rheinfels und Reichenberg ein mächtiges Bollwerk am Rhein.

•  Im 17. Jahrhundert führten Familienstreitigkeiten zwischen den Familienzweigen Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel dazu, dass Burg Katz angegriffen und schwer beschädigt wurde.

•  1692 unterstützt Burg Maus die linksrheinisch gelegene Burg Rheinfels im Kampf gegen Franzosen, als diese von einem 28.000 Mann starken französischen Heer angegriffen und belagert wird. Nachdem die Angreifer etwa 9.000 Mann verloren hatten gaben sie auf und zogen sich zurück.

•  1806 wurde sie dann doch noch von Franzosen eingenommen und gesprengt.

•  1844 wird dies Ruine von einem Wiesbadener Archivar gekauft um sie zu erhalten.

•  1896/98 erfolgte ein Wiederaubau als Wohnburg nach alten Plänen durch den Landrat Ferdinand Berg. Die noch erhaltene Bausubstanz wurde in den Neubau integriert. Der Palas wurde neu errichtet und ist durch starke Wehrmauern mit dem Bergfried verbunden. Die Ruine des Bergfriedes blieb erhalten. Der ehemalige Zugang in die Burg und ein dritter Wehrturm wurden nicht mehr aufgebaut.

•  1989 wird das Anwesen für über vier Millionen Mark verkauft und ist seitdem in japanischem Privatbesitz.

 

Besichtigung

Besichtigung ist nicht möglich.

Fußweg ab St. Goarshausen ca. 20 Minuten.

 

 

Bilder


Burg Katz im 19. Jahrhundert

 


Burg Katz
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Katz
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Katz
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Katz
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Katz
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Katz
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Burg Katz
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Katz
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


St. Goarshausen und Burg Katz
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Katz
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Katz und St. Goarshausen
von St. Goar betrachtet

Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Katz und St. Goarshausen
von St. Goar betrachtet
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Katz und St. Goarshausen
von St. Goar betrachtet
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Katz und St. Goarshausen
von St. Goar betrachtet
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Katz und St. Goarshausen
von St. Goar betrachtet
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Katz und St. Goarshausen
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Katz und St. Goarshausen
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 


Burg Katz und St. Goarshausen aus
dem Hunsrück betrachtet
Foto: Copyright by Rainer Schmitz

 

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