fackel.gif (13045 Byte)Die Drachenburgfackel.gif (13045 Byte)


Die Drachenburg
Foto:Wladimir Sailer

Geschichte

Die Drachenburg hat in ihrem relativ kurzen Leben schon eine wechselhafte Geschichte hinter sich.

Sie wurde 1879 - 1884 von dem gebürtigen Bonner Gastwirtssohn Stephan Sarter (*1832) erbaut, der in seiner Wahlheimat Paris als Börsenmakler großen Reichtum erlangt hatte. 1881 wurde er von Herzog Georg von Sachsen-Meiningen in den Adelsstand erhoben.

Die Burg, eine Mischung aus neuromanischen und neugotischen Bauformen, wurde im Wetteifer mit den gleichzeitigen Schloßbauten König Ludwigs II. von Bayern geschaffen. Sarter hatte die Absicht, für seine Geliebte ein 'Neuschwanstein am Rhein' zu schaffen. Bewohnt hat er die Burg allerdings nie. Er verstarb 1902 in Paris ohne ein Testament zu hinterlassen.

Die Burg wurde versteigert und gelangte so 1903 in den Besitz seines Neffen Jakob Biesenbach. Der versuchte, sie touristisch zu vermarkten. Er ließ ein Restaurant einrichten und baute ein Hotel sowie im Park einige Blockhäuser als Ferienwohnungen.

Schon 1910 verkaufte er die Burg an den Rittmeister a. D. Egbert von Simon. Der plante, einen Vergnügungspark zu errichten mit einem Nibelungentheater und Zeppelin-Rundflügen für Touristen. Sein Tod im ersten Weltkrieg (1915) setzte diesen Plänen ein jähes Ende.

Danach stand das Gebäude einige Zeit leer. Der nächste Eigentümer war Herrmann Flohr, der das Anwesen 1921 (den Burghof) und 1923 (das Schloß) ersteigerte. Er stellte einige der Blockhütten dem Frauenverein des Deutschen Roten Kreuzes als Genesungsheim zur Verfügung.

1931 übergab er die Gebäude dem Orden der Christlichen Schulbrüder. Schon 1939 verlassen sie das Anwesen wieder. Ab 1942 dient es als militärische Eliteschule und von 1947 bis 1960 der Reichsbahndirektion Wuppertal als Schulungszentrum.

Danach stand die Burg leer und verfiel. Man hatte den Abriss schon beschlossen, als 1971 der Bad Godesberger Fabrikant Paul Spinat das Anwesen kaufte und renovierte. Er wollte sich damit einen Jugendtraum verwirklichen. 1986 wurde Schloß Drachenburg unter Denkmalschutz gestellt.

Nach dem Tode Paul Spinats im Jahre 1989 gelangte das Anwesen in Staatsbesitz und wird zur Zeit von der NRW-Stiftung restauriert.

Im März 2002 wurde in der Vorburg des Schlosses ein Museum zur Geschichte des Naturschutzes in Deutschland eröffnet.

Besichtigung

Besichtigung möglich.

Geöffnet vom 1. April bis zum 1. November,
Di. - So. 11.00 - 18.00 Uhr sowie an Feiertagen

Zu erreichen ist die Burg von Königswinter aus über den Drachenfels. Aufstieg zu Fuß, mit dem Esel, oder mit der Zahnradbahn (Aussteigen an der Mittelstation) möglich.

 

Bilder

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Links

Drachenburg
Museum zur Geschichte des Naturschutzes in Deutschland

 

 

 

 

 

 

 

 

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